RepoweringHub
Für Projektierer & Ingenieurbüros

Prozessautomatisierung & Firmengedächtnis für Wind- und Solar-Projekte

Ein Repowering- oder Solarpark-Projekt erzeugt Berge an Dokumenten: Gutachten, BImSchG-Antragsordner, Genehmigungsbescheide, Pacht- und Netzverträge, Behördenkorrespondenz. Dieses Wissen liegt verstreut in DMS, Mail-Postfächern und den Köpfen einzelner Mitarbeiter — und geht bei Personalwechsel verloren. Wir bauen daraus ein durchsuchbares, dauerhaftes Firmengedächtnis und automatisieren die dokumentenlastigen Abläufe. Kostet etwa so viel wie die Suche nach der fehlenden Fachkraft — löst das Problem aber dauerhaft, unabhängig vom Arbeitsmarkt.

Das Rechenbeispiel (Anbieter-Benchmark, eigene Referenzumgebung): Eine Fachkraft prüft realistisch ~50 Dokumente pro Tag. Unser System verarbeitet in einer Referenzumgebung rund 20.000 Dokumente in etwa 2 Stunden — Klassifikation, Extraktion, Verschlagwortung und Kennzeichnung auffälliger Stellen. Die fachliche Freigabe compliance-kritischer Dokumente bleibt beim Menschen; das System übernimmt die Vorarbeit, nicht die rechtliche Verantwortung.

Was das System für euch übernimmt

🧠
Persistentes Firmengedächtnis
Jede Akte, jeder Bescheid, jeder Vertrag wird durchsuchbar und bleibt abrufbar — auch wenn die Person, die es bearbeitet hat, längst weg ist.
Daten auf Zuruf
„Welche Abstandsregel galt im Bescheid für Projekt X?" — sofortige Antwort mit Quellenverweis auf das Originaldokument, statt stundenlanger Ordnersuche.
🗂
Erweiterung eures DMS
Setzt auf das vorhandene Dokumenten-Management auf, ersetzt es nicht. Automatische Klassifikation, Extraktion von Fristen, Auflagen und Vertragsdaten.
🌙
Verarbeitung über Nacht
Große Aktenbestände werden im Stapel über Nacht verarbeitet — morgens ist alles indexiert, geprüft und für die Freigabe vorsortiert.
🎛
Entscheider-Hub
Ein zentrales Dashboard für die Geschäftsführung: Status, offene Fristen, Auffälligkeiten und Freigabe-Warteschlange auf einen Blick — Kontrolle statt Blackbox.
📚
Wiki-Ersatz ohne Pflege
Ersetzt das ständig veraltende Firmen-Wiki: Wissen wird direkt aus den Originaldokumenten gezogen — relevant für die ISO-9001-Dokumentationspflicht, ohne manuellen Pflegeaufwand.
📊
Controlling & MVPs
Aus den erfassten Projekt-, Zeit- und Vertragsdaten entsteht nachträglich echtes Controlling — welche Projekte, Kunden und Leistungen eure „Most Valuable Player" sind (und welche stillen Verlustbringer).
🎯
Anfragen-Klassifizierer
Eingehende Anfragen werden automatisch in eure Vertriebsmatrix eingeordnet und priorisiert — welche zuerst, welche passt gar nicht. Triage ohne eigenen Vertriebsinnendienst.

Warum das gerade für Wind- und Solar-Projekte passt

Genehmigungsverfahren sind das dokumentenintensivste, was die Branche hat: ein BImSchG-Antrag umfasst schnell mehrere tausend Seiten Gutachten, Pläne und Nachweise. Genau hier entsteht der Engpass — nicht am fachlichen Können, sondern an der schieren Menge zu sichtender Unterlagen. Typische Einsatzfelder:

Nachträglich Controlling etablieren — eure MVPs sichtbar machen

Viele Ingenieur- und Planungsbüros laufen seit Jahren solide — aus dem Bauch heraus, ohne aktives Controlling. Das Problem zeigt sich erst spät: Niemand weiß genau, welche Projekte, Kunden und Leistungsarten wirklich Geld bringen (die „Most Valuable Player") und welche seit Jahren still mitfinanziert werden. Weil unser System die Projekt-, Zeit- und Vertragsdaten ohnehin erfasst, lässt sich Controlling rückwirkend aufsetzen — ohne monatelange manuelle Datenerfassung.

Hinweis: betriebswirtschaftliches Management-Controlling / Kennzahlen-Transparenz auf Basis eurer eigenen Daten — keine Steuer- oder Rechtsberatung.

Anfragen priorisieren — ohne Vertriebsinnendienst

Manche Büros haben das gegenteilige Problem: so viele Anfragen, dass unklar ist, welche zuerst bearbeitet werden soll. Der Anfragen-Klassifizierer ordnet jede eingehende Anfrage automatisch in eure Vertriebsmatrix ein — nach euren eigenen Kriterien (Projektgröße, Region, Leistungsart, Dringlichkeit, Passung, Marge-Potenzial). So entsteht eine priorisierte Warteschlange, ohne dass ihr einen Vertriebsinnendienst aufbauen müsst.

Gerade inhabergeführte Büros tragen das Vertriebswissen im Kopf des Inhabers. Der Klassifizierer bildet genau diese Qualifizierungs-Logik ab — die Expertise bleibt erhalten und skaliert, statt am Terminkalender einer einzelnen Person zu hängen. Die Entscheidung, welche Anfrage angenommen wird, bleibt bei euch — das System liefert die Vorsortierung, nicht das Urteil.

Steuern und skalieren — bis ins Ausland

Firmengedächtnis, Controlling und Anfragen-Klassifizierung greifen ineinander: Sie machen die Dienstleistung steuerbar statt personenabhängig — Auslastung, Anfragefluss und Projektwirtschaftlichkeit an einer Stelle. Genau diese Standardisierung ist die Voraussetzung für Expansion ins Ausland: ein einmal abgebildeter Prozess lässt sich auf neue Standorte und Märkte übertragen, ohne dass die Qualität an einzelnen Köpfen hängt.

Für wen

Wie es abläuft

  1. Analyse-Gespräch — wir sehen uns eure Dokumentenlage und Abläufe an (kostenlos, unverbindlich).
  2. Pilot — ein abgegrenzter Aktenbestand wird eingelesen; ihr seht das Ergebnis an euren echten Daten.
  3. Einrichtung — Anbindung an euer DMS, Rollen/Rechte, Entscheider-Hub, DSGVO-konform.
  4. Betrieb — laufende Verarbeitung; Daten bleiben in eurer Hoheit.
Datenschutz & Kontrolle: Die Verarbeitung ist auf DSGVO-Konformität ausgelegt, eure Dokumente bleiben in eurer Datenhoheit. Das System ist ein Werkzeug zur Vorarbeit und Entscheidungs­unterstützung — die fachliche und rechtliche Verantwortung für Freigaben verbleibt bei euren Fachkräften.

Dokumenten-Engpass im Projektgeschäft?

Erzähl uns kurz, wie eure Dokumentenlage aussieht — wir zeigen euch am Pilot mit euren echten Daten, was Automatisierung konkret bringt. Erstgespräch kostenlos.

Analyse-Gespräch anfragen

Häufige Fragen

Ersetzt das unsere Fachkräfte?

Nein. Es ersetzt die stumpfe, zeitfressende Vorarbeit (Sichten, Sortieren, Extrahieren) und macht Wissen auffindbar. Die fachliche Bewertung und die Freigabe compliance-kritischer Unterlagen bleiben bei euren Fachkräften — sie werden entlastet, nicht ersetzt.

Müssen wir unser DMS wechseln?

Nein. Das System setzt auf das vorhandene Dokumenten-Management auf und erweitert es. Kein Rip-and-Replace.

Wo liegen die Daten?

Die Verarbeitung ist auf DSGVO-Konformität und eure Datenhoheit ausgelegt. Details klären wir im Einrichtungsschritt passend zu eurer IT.

Woher kommen die Durchsatz-Zahlen?

Die genannten Werte (~20.000 Dokumente in ~2 Stunden, ~50 pro Fachkraft/Tag) sind unser eigener Benchmark aus einer Referenzumgebung, keine externe Studie. Die realen Werte hängen von Dokumententyp, Qualität und Prüftiefe ab — deshalb der Pilot mit euren echten Daten.

Ist das Steuerberatung?

Nein. Wir liefern betriebswirtschaftliche Kennzahlen-Transparenz (Management-Controlling) auf Basis eurer eigenen Daten — keine Steuer- oder Rechtsberatung. Für die steuerliche Bewertung bleibt euer Steuerberater zuständig.

Entscheidet die KI, welche Aufträge wir annehmen?

Nein. Ihr definiert die Vertriebsmatrix; der Klassifizierer sortiert eingehende Anfragen danach vor und priorisiert sie. Die Annahme-Entscheidung trefft ihr — das System spart euch die manuelle Vorsortierung und einen eigenen Vertriebsinnendienst.