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Bundesland · Hunsrück + Eifel · WaLG-Verzug

Windenergie Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz hat in den 2010er-Jahren stark in Wind investiert — Hunsrück und Westerwald sind Wind-Hochburgen. Das WaLG-Ziel ist mit 1,1 % aktuell deutlich unterschritten — politisch ist deshalb hohe Bewegung bei der Flächenausweisung erwartbar.

Marktdaten

WEA-Bestandca. 1.800 Anlagen
Installierte Leistung3,9 GW
Repowering-Kandidaten 2026–2030ca. 450
Top-RegionenHunsrück, Eifel, Westerwald, Pfälzerwald

Genehmigung & Recht

  • Mindestabstand: keine pauschale Regel, TA-Lärm + Schattenwurf
  • Behörde: SGD Nord (Koblenz) und SGD Süd (Neustadt/Weinstraße)
  • WaLG-Ziel: 2,2 % bis 2032; aktueller Stand: ca. 1,1 % — im Verzug
  • EEG-Süd-Bonus: gilt — +0,30 ct/kWh
  • Artenschutz: Rotmilan, Wildkatze, Schwarzstorch im Westerwald

Forst-Standorte

Anders als Norddeutschland hat RP einen hohen Wald-Anteil — viele Wind-Standorte sind Forst-Standorte. Landesforsten RP ist Hauptverpächter, hat etablierte Verfahren für WEA-Standortvergabe und Bürgerwind-Modelle.

Regional aktive Ingenieurbüros

  • juwi AG (Wörrstadt) — größter Entwickler aus RP
  • ABO Wind AG (Wiesbaden, RP-aktiv) — Projektentwicklung
  • Landesforsten RP — Wald-Standort-Verpächter
  • LfU RP — Umwelt-Behörde

Repowering oder Neubau in RP?

Wir vermitteln dich an Planungsbüros mit RP-Erfahrung — auch für Forst-Standorte mit Landesforsten-Pacht.

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Besonderheiten RP

  • Forst-Standorte dominant: viele Anlagen im Wald
  • WaLG-Verzug: politische Beschleunigung der Flächenausweisung zu erwarten
  • EEG-Süd-Bonus: vorteilhaft bei mittlerer Windhöffigkeit
  • Hunsrück: relativ akzeptable Windhöffigkeit + niedrige Bevölkerungsdichte