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Windenergie Baden-Württemberg

Baden-Württemberg hat den niedrigsten WEA-Bestand pro Fläche der nicht-Stadtstaaten — gleichzeitig massiven WaLG-Druck. Schwachwind-Anlagen mit 175-m-Nabe sind Standard in den Mittelgebirgs-Lagen. Schwarzwald und Schwäbische Alb sind die Hauptregionen.

Marktdaten

WEA-Bestandca. 800 Anlagen
Installierte Leistung2,0 GW
Repowering-Kandidaten 2026–2030ca. 200
Top-RegionenSchwarzwald-Höhenkamm, Schwäbische Alb, Hohenlohe

Genehmigung & Recht

  • Mindestabstand: keine pauschale Landesregel, TA-Lärm-basiert
  • Behörde: Regierungspräsidien (Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg, Tübingen)
  • WaLG-Ziel: 1,8 % bis 2032; aktueller Stand: ca. 0,3 % — starker Verzug
  • EEG-Süd-Bonus: gilt — +0,30 ct/kWh
  • Artenschutz: Rotmilan, Auerhuhn (Schwarzwald), Wildkatze

Schwachwind-Wirtschaftlichkeit

BW-Standorte erreichen typisch 5,5–6,5 m/s in 150 m Nabenhöhe — mit Standard-Anlagen nicht wirtschaftlich. Schwachwind-Anlagen (V162-5.0, E160 EP3) + EEG-Süd-Bonus + Standortqualitäts-Korrektur ermöglichen LCOE 75–95 €/MWh — wirtschaftlich, aber knapp.

Regional aktive Ingenieurbüros

  • EnBW (Karlsruhe) — größter regionaler Stromversorger, eigene Wind-Projekte
  • juwi AG (BW-aktiv) — Projektentwicklung
  • uhl-windkraft GmbH (Ellwangen) — regional
  • LUBW (Karlsruhe) — Umwelt-Fachbehörde

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Besonderheiten Baden-Württemberg

  • Starker WaLG-Verzug: Ausschlusswirkung der Konzentrationszonen droht aufzuheben
  • Schwachwind-Land: nur Anlagen mit niedriger spezifischer Leistung wirtschaftlich
  • Auerhuhn-Schwarzwald: schwierige Genehmigungs-Lage in Höhenlagen
  • EEG-Süd-Bonus + Standortkorrektur: wirtschaftlich-Türöffner